Auf in den Bush

Rund acht Stunden brauchen wir, bis wir unser Bush Camp am Rande des großen Masai Mara Nationalpark erreichen. Zwischendurch und die letzten 40 km Lehm- und Geröllpiste. Immer wenn wir denken, jetzt noch ein halbes Stündchen, gibt’s eine Umleitung. 



Die außergewöhnlich großen Regenmengen der letzten Monate haben in die Wege Bachläufe geschnitten, Pools gebildet, Sumpfgebiete geschaffen. 



Vor allem aber, was mit dem Begriff Schlagloch eigentlich nicht zu erklären ist: Löcher, Rinnen, Abbrüche, die ohne Allradantrieb nicht zu meistern wären. Die Pulsuhr zeigt nach der Fahrt ein Dauerhoch und 25000 Schritte an. 

Angekommen erwartet uns die liebevollste Crew mit dem späten Mittagessen einige hundert Meter über der Savanne. 



Es ist ein richtiges Camp im Bush. Wir bekommen das Zelt Nr. 5 mit Aussicht auf die Ebene. 





Kein fließend Wasser, sondern ein Eimer mit Waschwasser und der Sack mit Wasser zu Duschen, der gern heiß aufgefüllt wird. Nach dem Abtrocknen sind die Handtücher lehmbraun, ok, so bekommen wir wenigstens auch Farbe. 

Wir schlafen jedoch nicht auf einer Isomatte und haben sogar ein richtiges WC, Betonung auf W. 



Also, wir fühlen uns wohl. Vor allem von der Ehefrau geschätzt, gibt’s wie schon in Samburu jeden Abend die Wärmflasche ins Bett. 

Uns überzeugt auch schon das erste Mittagessen. Wirklich lecker Fisch. Übrigens gab es (ganz anders als im Süden Afrikas), nirgends Wild auf der Speisekarte. Dass man Antilopen auch isst, ruft hier Erstaunen hervor. 

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